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Notwendige Energieeinsparmaßnahmen

Artikel vom 21.09.2022

Notwendige Energieeinsparmaßnahmen in unserer Gemeinde

Mit der Einstellung der Gaslieferungen aus Russland haben sich gravierende Auswirkungen auf den Energiemarkt in einem großen Teil Europas ergeben, die sich auch in unserer Gemeinde auswirken. Die Kosten für Energie haben mittlerweile astronomische Höhen erreicht. Eine sichere und ausreichende Versorgung mit Strom und Gas gilt in den kommenden Monaten als unsicher. Vor diesem Hintergrund, aber vor allem auch wegen der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand, muss das oberste Gebot, egal um welchen Energieträger es sich handelt (Strom, Heizöl, Holz, Gas) das Einsparen von Energie sein!
Dabei bleibt von zentraler Bedeutung, dass niemand im kommenden Winter in den eigenen vier Wänden frieren muss, wir unseren Kindergarten, die Schule und das Pflegeheim angemessen beheizen können und kein Unternehmer seine Produktion einschränken oder gar einstellen muss.

Wir alle sind mit der Tatsache konfrontiert, dass wir aufgrund eingeschränkter Verfügbarkeit von Energie sowie zunehmend auch der Finanzierbarkeit, unsere Lebensgewohnheiten stark ändern müssen. Die Politik hat bisher weitgehend darauf verzichtet, dies so deutlich zu kommunizieren. Auch die aktuellen Bundesverordnungen zum Energiesparen hinterlassen große Regelungslücken, welche durch die Kommunen nun mit Leben gefüllt werden müssen.

Die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Landkreis haben sich auf einheitliche Einsparmaßnahmen verständigt. Unser Gemeinderat trägt diese mit. Dies bedeutet für unsere Gemeinde:

- Absenkung der Raumtemperatur im Rathaus (max. 19 Grad), Schule (max. 20 Grad), Kindergarten (Ü3-Gruppen 21 Grad, Kleinkindgruppen 22 Grad), Schulturnhalle (max. 19 Grad)
- Die Ostbaarhalle und das Gemeindezentrum bleiben für den Sport- und Kulturbetrieb geöffnet. Es wird eine einheitliche Temperatur von 16 Grad (Sportbetrieb) und 19 Grad (sonstige Nutzungen) geben. Die Wassertemperatur der Duschen soll weitestmöglich abgesenkt werden. Für die Ostbaarhalle bedeutet dies, dass eine Warmwasseraufbereitung erst erfolgt, wenn die Halle beheizt werden muss.
- Die Straßenbeleuchtung wird reduziert, indem in den Wohnstraßen jede zweite Lampe ausgeschaltet bleibt.

Für uns alle sind dies schwierige Entscheidungen. Wir sehen jedoch in der aktuellen Situation keine Möglichkeit, ohne diese Sparmaßnahmen mitzuhelfen, dass wir gut über den Winter kommen. Wir bitten alle, auch im privaten Bereich auf das Energieeinsparen zu achten. In diesem Mitteilungsblatt sind hierzu wertvolle Tipps der Energieagentur veröffentlicht.

Jürgen Buhl, Bürgermeister

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